Ernährung und Psyche
Eine Veranstaltung der Selbsthilfegruppe Psychiatrieerfahrener Emmendingen
mit freundlicher Unterstützung
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der AOK Baden-Württemberg
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der Stadt Freiburg
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und des Recoverycollege Südbaden
Vorträge:
Ernährung & Psyche – Wie wir über Essen im Kontext psychischer Gesundheit sprechen können
Termin: Dienstag, 19.05.26 17:30-19:00 Uhr
Ort: Haus des Engagements, Rehlingstr. 9, 79100 Freiburg
Referentinnen:
Dr. Annabel Müller-Stierlin (Expertin durch Ausbildung)
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- Berufsverband Oecotrophologie (VDOE), Arbeitsgruppe Ernährungstherapieforschung (Mitglied), Arbeitsgruppe barrierefreie Ernährungsangebote (Mitglied)
- International Society for Nutritional Psychiatry Research (ISNPR), Early Career Research Committee (Vorsitzende) und Executive Committee (Mitglied)
- ESSENzPSYCHE-Netzwerk, Gründerin
- Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), Leiterin des Referats Ernährung, Stoffwechsel und psychische Gesundheit
- Deutsches Netzwerk für Versorgungsforschung (DNVF)
Stephanie Kuhn (Expertin durch Erfahrung)
- Ausbildung als Chefköchin
- Aktuell Studium der Ernährungswissenschaften
Wir freuen uns sehr, dass wir diese beiden hoch kompetenten Referentinnen für eine Päsenz-Veranstaltung in Freiburg gewinnen konnten!
Anmeldungen sind jetzt schon unter der Mailadresse kontakt@rc-suedbaden.org möglich. Bitte melden Sie sich an, damit wir besser planen können.
Ernährung spielt eine wichtige Rolle für unsere körperliche und psychische Gesundheit. Gleichzeitig ist Essen im Alltag wie auch im therapeutischen Kontext oft sensibel besetzt – besonders für Menschen mit psychischen Belastungen und ihre Angehörigen. Worte können dabei unterstützen, aber auch verunsichern oder beschämen.
In dieser Veranstaltung geht es darum, wie wir über Ernährung im Zusammenhang mit psychischer Gesundheit sprechen können, ohne zu stigmatisieren oder Unbehagen auszulösen. Gemeinsam beleuchten wir,
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wie Menschen mit psychischen Problemen ihre Wünsche, Bedürfnisse und Grenzen rund um Essen und ernährungsbezogene Unterstützung ausdrücken können,
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wie Angehörige wertschätzend nachfragen und eigene ernährungsbezogene Sorgen ansprechen können,
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und wie Themen rund um Ernährung in der Zusammenarbeit mit Ärzt:innen und Therapeut:innen offen, respektvoll und stärkend thematisiert werden können.
Im Mittelpunkt steht Essen als Ressource: als Quelle von Genuss, Freude und Stabilität, als Teil ganzheitlicher Gesundheit und als Möglichkeit, Selbstwirksamkeit und Hoffnung zu stärken. Ernährung soll dabei nicht nur als Problem, sondern als Chance für Wohlbefinden und Veränderung verstanden werden.